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Management des Applikationsportfolios

Herausforderung

Organisationen müssen im Hinblick auf das Anwendungsportfolio konkurrierende Interessen bei Unternehmensprioritäten, Kosten, Risiken, Sicherheit und Systemleistung verwalten. Die Erstellung von faktenbasierten Projektvorschlägen, die die Anwendungsfunktionalität auf Prozesse abbilden und Anwendungskosten mit Leistung, Risiko und Projektausgaben in Bezug setzen, ist oft schwierig. Unternehmen benötigen einen umfassenden Rahmen für das Anwendungsportfolio, damit sie alle konkurrierenden Prinzipien messen, strategische Pläne erstellen und Beteiligten den Mehrwert der IT demonstrieren können.

Lösung

Das Repository zur Microsoft-Lösung für Enterprise Project Management- kann den Rahmen liefern, um die Herausforderungen beim Management komplexer Anwendungsportfolios zu bewältigen.

Ein Anwendungsinventar erstellen

Ein zentrales, standardisiertes Anwendungsinventar ist die Grundlage einer APM-Lösung. Ein APM-Team verfügt über die Möglichkeit, zahlreiche Inventare aus dem gesamten Unternehmen hochzuladen, Duplikate zu entfernen und alle Einträge zu standardisieren. Das Team kann Portfolios Anwendungen zuweisen, sie mit anderen Anwendungen verknüpfen, ihre Kosten mit relevanten Projekten und Finanzierungs-trägern verbinden und die Anwendungsfunktionalität auf Geschäfts-prozesse abbilden. Eine Klassifizierung jeder Anwendung nach Bereich, Technologie, Plattform und anderen Standardkategorien sollte festgelegt werden. Die Anwendungsbesitzer können mit Standardmodellen für Risiken und Leistung standardisierte Messgrößen erzeugen. Folglich orientieren sie jede Anwendung an der Unternehmensstrategie und messen ihren strategischen Wert. Das Architekturteam kann Punktzahlen für die Eignung der Architektur erzeugen, indem es die Ausrichtung der Anwendung an Portfoliostandards für die Architekturqualität misst. Die Kombination all dieser Messgrößen schafft eine analytische Plattform für das Management des Anwendungsportfolios.

Anwendungskosten verwalten

Mit einer APM-Lösung können IT-Manager die Kosten von Anwendungen budgetieren, verfolgen und sie mit den Kosten zugehöriger Projekte verknüpfen, um die Total Costs of Ownership (TCO) zu berechnen.
IT-Manager ermitteln die Kostentreiber, indem sie durchschnittliche Kosten von Anwendungen nach Typ, Bereich, Technologie und Alter vergleichen und mit den Kosten in Bezug setzen. Die Korrelierung von Anwendungskosten mit anderen Messgrößen wie Geschäftswert, Leistung und Architektureignung kann effiziente Entwurfsmuster aufdecken und „Ausreißer“ bei bewährten Verfahren ermitteln.

Den Geschäftsbeitrag einer Anwendung messen

Mit dem Framework zur geschäftlichen Ausrichtung im Office Project Portfolio Server 2007 können Teams eine echte Partnerschaft zwischen IT und Unternehmen aufbauen. Aus jeder Anwendung ergibt sich eine Punktzahl für den strategischen Beitrag aus ihrer Beteiligung an Geschäftsprozessen und der strategischen Bedeutung dieser Prozesse. Teams können die Anwendungskosten mit der strategischen Bedeutung der von ihnen unterstützten Prozesse vergleichen und dadurch den Mehrwert der IT-Ausgaben illustrieren. Kosten werden mit Risiko- und Leistungsmessgrößen in Bezug gesetzt und Benutzern wird die Amortisation von Architektursteuerelementen dargelegt. Mit einem Gremium von Unternehmensvertretern können CIOs zahlreiche Szenarien erstellen und an geschäftliche Anforderungen anpassen, indem die strategischen Auswirkungen des Anwendungsportfolios in Abhängigkeit von Budget-, Risiko- und Personaleinschränkungen optimiert werden.

Das Anwendungsportfolio rationalisieren

Durch die Nutzung von Querverweisen auf eine Standardzusammen-stellung von Geschäftsfunktionen, die Redundanzen im Prozesskontext ermittelt, zeigt ein Team Möglichkeiten für die Anwendungskonsolidierung sowie die effektivsten Investitionen für neue Anwendungsschnittstellen auf. Redundanzen im Anwendungsportfolio werden entfernt.

Die Eignung der Architektur analysieren

APM hilft Organisationen, über Standard- und Designüberprüfungen hinauszugehen. Eine Punktzahl für die Architektureignung auf der Basis von Standards für Zuverlässigkeit, Informationsschutz, Kosteneffektivität, Interoperabilität und andere Prinzipien korreliert mit Messgrößen für Risiko, Kosten und operative Leistung – erfolgreiche Entwurfsmuster kristallisieren sich heraus. Um die Architekturprinzipien mit den zusammenhängenden Anwendungskosten zu vergleichen, wird eine Rückwärtskalkulation durchgeführt. Darüber hinaus kann ein Bericht über die Architektureignung für die Priorisierung von Programmen zur Architekturaktualisierung genutzt werden. Der Bericht ist nach der zugrunde liegenden Technologie gruppiert und nach strategischen Auswirkungen sortiert.

Risikomuster ermitteln

Mit APM setzt jede Risikomanagementabteilung standardisierte Messgrößen mit strategischen Auswirkungen und der Architektureignung in einem „Magic Quadrant“-Diagramm in Bezug. Die Analyse kann mit Anwendungsattributen, wie Benutzeranzahl oder Laufzeit, neu ausgeführt werden – Investitionen zur Risikoentschärfung werden festgelegt und priorisiert. Eine Abteilung für Risikomanagement bestimmt eine zusammengesetzte Messgröße, indem eine Standardrisikokennzahl nach strategischer Auswirkung oder Benutzerzahl gewichtet wird. Die Risikomanagementabteilung aggregiert die zusammengesetzte Risikomessgröße, vergleicht Durchschnittswerte nach Anwendungstyp und misst das Risiko der Anwendungen.